Praktikerseminare für Steuer und Wirtschaftsrecht

Besteuerung elektronischer Dienstleistungen

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Die Umsatzbesteuerung elektronischer Dienstleistungen in der EU muss verbessert werden. Eine enge Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten sei erforderlich, so der Präsident des Bundesrechnungshofes in einem aktuellen Bericht zum Thema MOSS-Verfahren. Seit dem 1.1.2015 steht der Mini-One-Stop zur Verfügung. Er dient der Besteuerung elektronischer Dienstleistungen an private Abnehmer in der EU. Ein deutscher Unternehmer hat so die Möglichkeit, sich in Deutschland beim BZSt registrieren zu lassen und sämtliche Umsatzsteuern der anderen Mitgliedstaaten abzuführen. Ausländische Unternehmer können dies in ihrem Mitgliedstaat genauso veranlassen. Gemeinsame grenzüberschreitende Prüfungen haben gezeigt, dass es bei der Abwicklung noch Schwachstellen gibt. Es wird deshalb angeregt, die steuerlichen Kontrollen zu verstärken und die behördliche Zusammenarbeit weiter auszubauen, um das Moss-Verfahren noch effektiver auszugestalten. Aktuell haben sich Deutschland und Tschechien zu einem intensiven Austausch im Zusammenhang verständigt.

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